Betriebliches Gesundheitsmanagement

Es gibt eine steigende Anzahl Krankheitsfälle, die durch gezielte Präventivmassnahmen vermieden werden könnten. Die zunehmende Zahl von Arbeitsunfähigkeiten durch Krankheit in den Betrieben verursacht nicht nur direkte, sondern auch hohe indirekte Kosten; insbesondere durch die Mehrarbeit im betroffenen Team. Auch der Reorganisationsaufwand, der Qualitätsverlust und die Suche nach geeigneten Stellvertretungen dürfen nicht unterschätzt werden. Mitarbeitende, die sich am Arbeitsplatz wohl fühlen, werden seltener krank, sind motiviert und entsprechend leistungsfähiger. Dies gilt natürlich auch für ältere Mitarbeitende, die einen wachsenden Anteil an der Belegschaft ausmachen.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist somit ein nützliches Instrument zur Reduktion von Absenzen. Gesunde Menschen sollen weiterhin gesund bleiben, damit die Mitarbeitenden die wachsenden Herausforderungen im Berufsalltag erfolgreich und motiviert bewältigen können. Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat das Ziel, die Gesundheit der Mitarbeitenden in der Unternehmung zu erhalten und zu verbessern. Dies führt zu einer höheren Motivation der Mitarbeitenden und zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers. So kann die gegenseitige Wertschätzung wachsen. Da zahlreiche Faktoren das Wohlbefinden des Arbeitnehmers beeinflussen, ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Geschäftsleitung zusammen mit den Mitarbeitenden und dem zuständigen Gesundheitsmanager zusammenarbeiten. Alle ziehen am gleichen Strick und vor allem am gleichen Ende.